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Healthtech: Doctena – seit 2013 für eine bessere Gesundheitsversorgung im Netz
Healthtech: Doctena - seit 2013 für eine bessere Gesundheitsversorgung im Netz
Eine der erfolgreichsten Healthtech-Geschichten Luxemburgs ist zweifellos Doctena.lu. Delano sprach mit Mitgründer und CIO Alain Fontaine über die Entwicklung des Unternehmens.
Im September 2013 als Anwendung für medizinische Buchungen gestartet, ist Doctena.lu inzwischen in fünf weiteren europäischen Ländern aktiv. Eine am 28. März 2018 veröffentlichte Zufriedenheitsumfrage unter 9.000 Patientinnen und Patienten zeigte, dass 96 % mit dem Doctena-Service sehr zufrieden waren. Am 29. März 2018 empfing Erbgroßherzog Guillaume von Luxemburg einen der Mitgründer zu einem königlichen Empfang. Keine schlechte Bilanz für ein gerade einmal fünfjähriges Unternehmen.
„Schon von Beginn an gab es großes Interesse seitens der Patientinnen und Patienten an unseren Diensten. Heute sind die Menschen es gewohnt, ihr Leben mit Online-Tools und Plattformen zu organisieren - diese Gewohnheit auf die Gesundheitsversorgung auszudehnen, ist daher ein natürlicher Schritt“, so Fontaine.
Ärztinnen und Ärzte sind etwas zurückhaltender. „Die Adoption durch Ärztinnen und Ärzte dauert immer etwas länger als die innovationsgetriebene Akzeptanz der Patientinnen und Patienten, weil sie höhere Anforderungen an Rahmenbedingungen und Veränderungsmanagement haben“, erklärt er.
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Online-Agenda, automatische Erinnerungen und intelligente Planung - damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Ihre Patienten.
Telefonische Buchung ist so 2000
Davon abgesehen ergänzt er: „Unsere erfolgreichsten Ärztinnen und Ärzte haben es geschafft, innerhalb weniger Monate mehr als 50 % ihrer Buchungen online zu erhalten. Bei anderen hat es etwas länger gedauert, Gewohnheiten zu ändern.“
Fontaine glaubt, dass Ärztinnen und Ärzte mehr Effizienz suchen und erkennen werden, dass Online-Gesundheitsmanagement der Weg in die Zukunft ist. „Wenn Ihre Kundenbasis nahezu alle Lebensbereiche online verwaltet (Urlaubsplanung, Zahlungen, Familienorganisation, …), können Sie die Tür zum Online-Gesundheitsmanagement nicht verschlossen halten, ohne Gefahr zu laufen, abgehängt zu werden.“
„So oder so: Termine telefonisch über das Sekretariat zu vereinbaren, ist so 2000.“
Technik ist gut, Zuhören ebenso wichtig
Zur Frage, wie wichtig Technologie für besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung ist, sagt Fontaine, es komme darauf an, von Anfang an die Prioritäten richtig zu setzen. Ein starker technologischer Unterbau ist wichtig, um kontinuierlich innovativ zu bleiben und im Wettbewerb zu bestehen - noch wichtiger ist jedoch, den Kundinnen und Kunden zuzuhören.
„Am Ende ist es weniger wichtig, welche Programmiersprache oder welche Architekturmuster eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass man versteht, was Nutzerinnen und Nutzer (Patienten und Ärzte) wollen und brauchen, und dann die besten Entscheidungen trifft, um diesen Anforderungen schnell und nachhaltig gerecht zu werden.“
Technologie macht es aber leichter
Zuhören ist gut, doch Technologie macht das Handeln deutlich praktischer und effizienter - für Patientinnen, Patienten und Behandelnde.
„Patientinnen und Patienten finden schnell und einfach eine Ärztin oder einen Arzt und können jederzeit, von überall aus, einen Termin buchen, ohne in einer Telefonwarteschlange zu hängen. Sie werden automatisch an ihre Termine erinnert und können ihr ‚medizinisches Team‘ sowie ihre Terminhistorie zentral verwalten.“
Zudem bleiben unangenehme Gespräche erspart. „Für viele Patientinnen und Patienten ist es eine echte Herausforderung - manchmal sogar eine Hürde - mit einer Praxisassistenz telefonieren und einer fremden Person gesundheitliche Themen erklären zu müssen. Die Online-Buchung ohne vorherigen persönlichen Kontakt hilft Patientinnen und Patienten, die sonst vielleicht gar nicht zur Ärztin oder zum Arzt gegangen wären.“
Ärztinnen und Ärzte können sich auf Gesundheit konzentrieren, nicht auf Kalender
Für Behandelnde gilt: „Sie sehen mit den Werkzeugen von Doctena bessere Effizienz und höhere Produktivität. Häufig drehen sich die Anrufe, die das Praxissekretariat bearbeitet, vor allem um die manuelle Abstimmung zwischen den Wünschen der Patientinnen und Patienten und der Verfügbarkeit der Ärztin oder des Arztes. Das kann Software übernehmen - und die gewonnene Zeit lässt sich von Ärztinnen, Ärzten und Assistenzen für wertvollere Aufgaben nutzen. Kurz gesagt: Doctena verschafft Behandelnden Zeit, sich um die Anliegen der Patientinnen und Patienten zu kümmern, statt Kalender zu synchronisieren.“
Königliches Gütesiegel
Am Donnerstag, 29. März 2018, wurde Doctena-Mitgründer Patrick Kersten von SKH Erbgroßherzog Guillaume im Großherzoglichen Palast empfangen. Wie war dieser Moment für Doctena?
„Nicht viele Unternehmen in Luxemburg hatten dieses Privileg, und Doctena nach nur fünf Jahren in dieser sehr kurzen Liste zu sehen, ist ein großer Motivationsschub. Die Audienz markiert den Punkt in Doctenas Geschichte, an dem wir in Luxemburg ein bekannter, etablierter Name sind. Ich persönlich freue mich auf weitere Audienzen, in denen Patrick Königshäuser und Würdenträger der anderen Länder trifft, in denen wir aktiv sind.“
Quelle: delano.lu
GESCHRIEBEN VON
Doctena