Informationen über Heuschnupfen

Informationen über Heuschnupfen

Informationen über Heuschnupfen

 

Wenn sich die Jahreszeit ändert, werden Sie vielleicht feststellen, dass sich Ihre Nase manchmal verstopft anfühlt. Sie niesen viel mehr als sonst und haben einen Schnupfen. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass Sie den so genannten „Heuschnupfen” haben, eine Art Allergie gegen die Pollen in der Luft.

Was sind Pollen?

Um zu verstehen, was eine Pollenallergie ist, müssen wir verstehen, was Pollen sind und wie sie eine allergische Reaktion auslösen. Pollen ist eine feine, gelbe und pulverförmige Substanz, die auf Bäumen, Blumen, Gräsern und anderen Pflanzenarten vorkommt. Es ist die pflanzliche Version einer männlichen Keim- oder Samenzelle. Pollen sollen vom Wind aufgenommen und zu den umliegenden Pflanzen getragen werden, um sie zu bestäuben. Pollen werden während der wärmeren Jahreszeit produziert, wobei die höchste Produktion im Frühjahr und – etwas weniger – im Sommer stattfindet. Aber jede Pflanzenart hat ihre eigene Bestäubungsperiode, in der sie ihre Pollen produziert. Pollen sind sehr wichtig für die Landwirtschaft und das Pflanzenwachstum. Aber leider sind Pollen Allergene und sehr unangenehm für Menschen mit saisonbedingten Allergien.

Warum bekommen Menschen Pollenallergien?

Allergien sind Störungen des Immunsystems, die bei Menschen, die einem bestimmten Allergen gegenüber sensibilisiert sind, zu Symptomen führen. Ein Allergen wie der Pollen ist eine Substanz, die eine Immunreaktion auslöst und Symptome wie eine laufende Nase oder juckende Augen hervorruft. Der Pollen ist das häufigste Allergen, und deshalb ist Heuschnupfen die am häufigsten vorkommende Allergie. Der medizinische Fachbegriff für Pollenallergie lautet „allergische Rhinitis“. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die zur Entstehung einer allergischen Erkrankung beitragen und die in Wirts- oder Umweltfaktoren unterteilt werden können.

Zu den Wirtsfaktoren gehört die genetische Prädisposition gegenüber allergischen Reaktionen. Die Wahrscheinlichkeit, Allergien zu bekommen, ist größer, wenn ein Familienmitglied ersten Grades unter Allergien leidet. Allergien treten auch in einer Triade auf, die als „Atopie-Triade” bekannt ist. Dazu gehören Asthma, allergische Rhinitis und Ekzeme. Bei Menschen mit einer dieser Allergien ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie auch eine der beiden anderen Allergien haben. Zu den Umweltfaktoren gehört, dass man sich in einer Umgebung befindet, in der ein bestimmtes Allergen vorkommt, das eine Reaktion in einem Wirt auslöst.

Obwohl sich die meisten Allergien in den ersten zwei Jahrzehnten des Lebens entwickeln, kann eine Pollenallergie in jedem Lebensabschnitt entstehen. Da Sie verschiedenen Allergenen ausgesetzt sind, können Sie für diese sensibilisiert werden.

Woher weiß ich, dass ich eine Pollenallergie habe?

Vielleicht lesen Sie diesen Artikel und fragen sich, ob das, was Sie jedes Jahr zur selben Zeit erleben, eine Pollenallergie sein könnte. Es gibt ein paar spürbare Anzeichen und Symptome, die darauf hindeuten, dass Sie eine Pollenallergie haben. Zu diesen Symptomen gehören:

  • Verstopfte Nase
  • Kopfschmerzen
  • Laufende Nase
  • Juckende, tränende Augen
  • Kratziger Hals
  • Husten durch herablaufendes Nasensekret

Wenn Sie eines dieser Symptome verspüren, ist es ratsam, einen Allergologen aufzusuchen. Dieser kann einige Allergietests durchführen, bei denen eine kleine Menge bekannter Pflanzenallergene in die Haut injiziert wird. Dadurch kann ein bestimmtes Pollenallergen identifiziert werden, das die allergische Rhinitis verursacht. Gleichzeitig können Mittel zur Behandlung der Allergie gefunden werden.

Sie haben eine Pollenallergie. Was jetzt?

Es gibt kein Heilmittel gegen Pollenallergien oder andere Allergien. Die beiden einzigen Möglichkeiten sind Prävention und Symptomkontrolle. Zu den Präventionsstrategien gehören Tipps und Tricks, um die Anzahl der Pollen, die Sie einatmen, zu reduzieren. Dazu gehören:

  • Schalten Sie Ihre Klimaanlage ein, statt Türen und Fenster zu öffnen. Versuchen Sie, Türen und Fenster so weit wie möglich geschlossen zu halten, um zu verhindern, dass Pollen ins Haus gelangen. Statten Sie die Klimaanlage mit einem HEPA-Filter (High Efficiency Particle Air) aus, der die Luft befeuchtet und Pollensporen abtötet.
  • Ziehen Sie bei der Rückkehr nach Hause sofort Kleidung und Schuhe aus und stecken Sie sie in die Waschmaschine. Nehmen Sie eine Dusche oder ein Bad, um Pollenpartikel, die an Haar und Haut haften und während des Schlafs allergische Symptome auslösen können, abzuwaschen.
  • Vermeiden Sie es, während der Zeit des größten Pollenfluges ins Freie zu gehen. Hören oder lesen Sie unbedingt jeden Tag die örtlichen Pollenberichte, um zu wissen, wann die Pollenbelastung am höchsten ist.
  • Versuchen Sie, Haustiere während der Pollensaison im Haus zu halten, da in ihrem dichten Fell Millionen von Pollenpartikeln stecken können. Sollte Ihr Tier doch ins Freie laufe, dann versuchen Sie, es davon abzuhalten, in Büsche, auf Gras oder in Felder zu laufen.

Trotz aller Bemühungen ist es manchmal unmöglich, Pollen zu vermeiden. Und dann beginnt man, die lästigen Symptome zu entwickeln, die eine ganze Menge Irritationen verursachen können, die einen von einem erholsamen Schlaf abhalten und zu Konzentrationsstörungen führen. Dann ist die Linderung der Symptome wichtig. Zu den Hausmitteln gehören Zitronen- und Honigtee zur Beruhigung des Rachens und Nasenspülungen mit Salzlösungen zur Beseitigung einer verstopften Nase. Zu den weiteren Möglichkeiten gehört der Besuch beim Arzt, um einige der Symptome zu lindern.

Wenn Sie mehr über Pollenallergien wissen oder einen Hauttest machen möchten, oder wenn Sie Medikamente zur Linderung der Symptome benötigen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

 

 


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