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So kommen Sie jetzt fix an einen Impftermin

mardi 25 mai 2021

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Zwar sind inzwischen mehr als 33 Millionen Menschen hierzulande mindestens einmal gegen Corona geimpft, doch bei der Terminvergabe für die kommenden Wochen läuft es noch nicht perfekt: Es gibt zu wenig Termine, aber viele Menschen, die auf die Schnelle ihre Schutzimpfung bekommen möchten.

Anfänglich lief die Sache ja etwas schleppend an. Doch seit Anfang Mai kommt der ersehnte Impfstoff endlich in größeren Mengen und er kommt dahin, wo er hingehört - in die Oberarme von Millionen Bürgern, die sich hierzulande gegen Covid-19 schützen möchten. Damit so etwas wie eine vorübergehende Herdenimmunität erreicht wird, muss aber noch deutlich mehr Stoff verabreicht werden als an die bisherig fast 12 Millionen vollständig und gut 33,5 Millionen Erstgeimpften. Und viele wollen auch. Und zwar schnell.

Doch das Problem ist. Inzwischen werden mehr Zweit- als Erstimpfungen am Tag vorgenommen. Gut für alle, die einen Vollschutz bekommen möchten, schlecht aber für alle, die noch keinen Impftermin haben. Der Frust wächst bei ihnen, denn in vielen Regionen Deutschlands ist trotz Engagements, trotz Telefonaten und Mails oft kein Termin in Sicht.

Priorisierung fällt

Stichtag für alle, die noch keinen Termin haben, ist der 7. Juni. Ab dann gibt es keine Priorisierung mehr mit einer festgelegten Impf-Reihenfolge. Weder in den Arztpraxen noch in den regionalen Impfzentren. "Damit sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren berechtigt, einen Impftermin zu vereinbaren", heißt es in einem Beschluss des Bundes und der Länder. Zugleich weist die Politik aber darauf hin, dass aufgrund der aktuell erwarteten Liefermengen nicht gleich alle Impfwilligen bereits im Laufe des Juni geimpft werden könnten. Die Impfkampagne soll daher auch über den gesamten Sommer fortgesetzt werden.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums hat Deutschland in der vergangenen Woche 3,4 Millionen weitere Impfdosen von Biontech erhalten, der amerikanische Hersteller Moderna lieferte gut 550.000 Dosen. Knapp 1,6 Millionen dieser Biontech-Dosen gingen an die Hausärzte, die zudem 843.000 Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca erhielten, der in Impfzentren nicht mehr verimpft wird.

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Source: n-tv.de 

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